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Beschreibung zu meiner Fotokunst

Die Fotographien von Esther sind spontan, degradieren offensichtliches und sind zur Förmlichkeit indeferent.
Ihre jede Fotographie ist ein Schritt im Weg des menschlichen Gefühls, der Bedrängnisses und des Charmes.

Bravo Esther!!!

So hat ein lieber Freund aus Athen meine Fotokunst beschrieben.

Herzlichen Dank Georges

Ich hab mir damals schon eine Kamera gewünscht!!!!!
Na ja, leicht übertrieben 🙂

DSCN1753

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Das rote Zelt

Vor einigen Jahren ist mir in einem Brockenhaus ein Buch in die Hände geraten, mit dem Titel, “ das rote Zelt“ oder so ähnlich. Auf den Inhalt des Buches möchte ich jetzt nicht eingehen.

Was mir sehr fasziniert hat ist, dass in dieser Geschichte die Frauen, wenn sie ihre Tage hatten, drei Tage gemeinsam in einem Zelt ( in diesem Buch war es ein Zelt )  verbrachten. In früheren Zeiten hatten alle Frauen ihre Tage zum Neumond, also zum Neubeginn eines Zykluses.

Danach habe ich mich immer gesehnt. Leider habe ich es versäumt und bin stattdessen mit einer erfundenen Migräne oder sonst etwas schlimmem im Bett gelandet für ein-zwei Stunden.

Schade denke ich heute, denn mein Bedürfnis, mich mir selber zuzuwenden war in diesen Tagen so enorm stark, dass ich mich ja eh nicht vollkommen um meine Mitmenschen kümmern konnte. Die weiderum haben das ja auch mitbekommen und darunter gelitten. Und so haben wir jeden Monat aufs neue diese “ schreckliche “ Zeit zusammen durchgelitten.

Heute bereue ich es sehr, dass ich mir nicht das Recht genommen habe, mich in mein “ rotes Zelt “ zurück zu ziehen. Mich um mich gekümmert habe.

Still werden. Hören was innen geschieht. Kraft sammeln für den neu beginnenden Zyklus.

Stattdessen bin ich immer müder geworden von der unaufhörlichen und pausenlosen Hingabe an meine Liebsten. Ich denke, obwohl es immer schwieriger wird in der modernen Welt, ist es wichtig, wenn nicht sogar das wichtigste überhaupt, die Gegensätze zusammenzu führen und zu hören, welcher gerade die Zuwendung braucht.

Es ist nicht gut, den Teil der einem nicht passt zu inioriern oder sogar zu bekämpfen. Ich glaube daran, das gute und schlechte Tage zusammengehören. So, denke ich jedenfalls, wäre alles was wir als schwer und unangenehm und nicht passend bewerten und empfinden gar nicht mehr so schlimm, weil es akzeptiert wird. Weil es das Leben ist. Weil es das eine ohne das andere nicht gibt.

Ich bin der Meinung, dass ich wirklich etwas wichtiges versäumt und vernachlässigt habe. Meine Umwelt hat mich gelernt, dass man über so was schon gar nicht redet und solche Unpässlichkeiten keinen Platz bekommen in der modernen Welt. Schade!!! Ich wünsche mir eine Welt in der alles seinen Platz hat den es braucht.

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